Regional

Es ist uns ein Anliegen, eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Das spiegelt sich unter anderem in der Regionalität wider: Unsere Produkte werden in Walperswil und Umgebung angebaut. Das heisst, unsere Anfahrtswege zu den Feldern sind kurz und auch die Lieferwege werden nach Möglichkeiten zusammengefasst.

Gegen Foodwaste

Wenn wir mit der Ernte auf dem Feld durch sind, hat es immer noch einige Erdbeeren an der Staude. Damit diese nicht verfaulen, machen wir beim Erntenetzwerk der OGG Bern (Oekonomische Gemeinnützige Gesellschaft Bern) mit. Obst, Früchte und Gemüse, das auf dem Feld liegen oder an den Bäumen hängen bleiben würde, kommen freiwillige Personen ernten.

2018 ernteten 150 Freiwillige bei 24  Einsätzen über 4,5 Tonnen Lebensmittel.

Wasser

Seit einigen Jahren sammeln wir von unseren Folientunnelanlagen das Regenwasser, um die Pflanzen damit zu bewässern. Das bedeutet, dass wir weniger Grundwasser brauchen und damit auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ausserdem eignet sich Regenwasser gut für den Beerenanbau, weil es wenig Kalk enthält.

Elektro Mobilität

Seit Juni 2019 beliefern wir die nahe gelegenen Verkaufsstände mit unserem Elektrofahrzeug e-NV200. Dieses Fahrzeug kann mit eigenem Solarstrom „getankt“ werden und ist ideal für Lieferungen jeglicher Art in der näheren Umgebung vom Beerenland.

Unser Betriebs-Dreirad ist ebenfalls mit eigenem Solarstrom angetrieben. So sind wir schnell überall in den Kulturen unterwegs.

Sonne

Dank unserer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der landwirtschaftlichen Gebäude können wir unseren «Sonnenstrom» in der Produktion, für die Bewässerungspumpen, die Kühlanlagen und die Personalunterkünfte verwenden. Mit unserer Stromproduktion von ca. 447 kWp sind wir mengenmässig Selbstversorger. Damit können wir auch Warmwasser erzeugen, das dann unter anderem zum Duschen verwendet wird.

Pflanzenschutz

Der verantwortungsvolle Umgang mit Pflanzenschutzmitteln ist uns ein grosses Anliegen. Wir handeln nach dem Prinzip: „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Beeren sind jedoch hoch sensibel auf Witterungseinflüsse und auch Schädlinge wie Thripse, Blattläuse oder Spinnmilben lieben unsere Pflanzen.

Im geschützten Anbau – unter den Folientunnel – können wir zum Teil Nützlinge einsetzen, welche die Schädlinge in Schach halten. Gegen Pilzsporen bei feuchter Witterung setzen wir Pflanzenschutzmittel ein. Diese werden vor allem während der Blütezeit der Erdbeeren eingesetzt und ermöglichen uns die Produktion von qualitativ guten Beeren.

Es ist uns ein grosses Anliegen die Produktionstechnik stetig weiter zu entwickeln, damit wir auch in Zukunft gesunde und feine Beeren produzieren können.

Die Initiativen (Trinkwasser und Pestizid), welche am 13. Juni 2021 zur Abstimmung kommen, sind nicht zielführend und verunmöglichen regionale Produktion. Deshalb 2 x Nein.